Mehrere Probleme bei Mercedes Citan, Sprinter, Viano, Vito und V-Klasse führen zu fünf Rückrufen

Mercedes-Benz vermeldete im ersten Halbjahr 2017 fünf Rückrufaktionen. (Foto: Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz vermeldete im ersten Halbjahr 2017 fünf Rückrufaktionen. (Foto: Mercedes-Benz)

Bei Mercedes-Benz gab es im ersten Halbjahr 2017 fünf relevante Rückrufe, die wir hier kurz vollständigkeitshalber aufführen. Den Anfang machen die Modelle Citan, Sprinter, Viano, und V-Klasse, die zwischen dem 3. und 5. Dezember 2016 einen hatten und deren Steuergeräte aktualisiert wurden. Eine nicht der Spezifikation entsprechende Aktualisierung der Steuergeräte kann unter anderem zu Fehlfunktionen des Airbag-Steuergerätes, des elektronischen Stabilitätsprogramms oder der Abstandsregelung führen. Bei rund 115 betroffenen Fahrzeugen weltweit muss eine neue Software aufgespielt werden, erklärte ein Daimler-Sprecher gegenüber der Redaktion. Der Code der Rückrufmaßnahme lautet V2SCNCODE.

Ende April 2017 machte der Sprinter, gebaut vom 14.04. bis 29.11.2016, durch Fahrwerksprobleme auf sich aufmerksam. Ein der Blattfederauflagen kann zu einem Bruch der Hinterachs-Feder selbst führen und den Verlust der Fahrstabilität zur Folge haben. Hierbei lautet der Code NC3BLAFEDU.

Im März wiederum waren beim Citan, gebaut vom 13. Mai 2015 bis 13. Dezember 2016, die Befestigungsschrauben der Motoraufnahme ggf. nicht vollzählig oder nicht korrekt verschraubt. Im Crashfall könnte dies das der Insassen erhöhen. Der Code laut in diesem Fall C1MOTVERS.

Mögliche Risse an der Lenksäule

Ebenfalls den Citan betrifft ein Rückruf aus dem Februar dieses Jahres aus dem Bauzeitraum 16. November bis 8. Dezember 2016. An den betroffenen Fahrzeugen kann das Mantelrohr an der Lenksäule aufgrund eines Fertigungsfehlers Risse aufweisen. Darum besteht bei einem Unfall die Möglichkeit, dass die Lenksäule der Krafteinwirkung nicht standhält, wodurch sich das Verletzungsrisiko für den Fahrer erhöhen könnte. Der Code lautet CITEPSMANT.

Anfang 2017 gab es einen weiteren Rückruf für den Sprinter, gebaut vom 14.03. bis 12.09.2016. Bei den betroffenen Fahrzeugen kann eine unzureichende Verschraubung am zu einer Überbeanspruchung der restlichen Schrauben führen. Im ungünstigsten Fall kann sich der Lagerblock vom Fahrzeug lösen, wodurch der Verlust des Anhängers möglich wird. Der Code der Rückrufmaßnahme lautet NCV3KUKOKU.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 859 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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