Dodge und Chrysler rufen 671.000 Fahrzeuge wegen Verletzungsgefahr durch Metallsplitter zurück

Auch der Dodge RAM 1500 Pickup gehört zur größeren Rückrufaktion. (Foto: Chrysler)
Auch der Dodge RAM 1500 Pickup gehört zur größeren Rückrufaktion. (Foto: Chrysler)

Bei rund 617.000 Dodge- und -Fahrzeugen weltweit muss der Gasgenerator ausgetauscht werden (europaweit 373 und in Deutschland 21 Fahrzeuge, die durch importiert wurden). Denn wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte, kann das Gehäuse des Fahrerairbag-Generators während einer Airbag-Auslösung unter normalen Umständen aufgrund übermäßigen Innendrucks bersten. Die Gefahr steigt umso mehr, wenn das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum einer höheren, absoluten Luftfeuchte ausgesetzt war. Ein berstender Gasgenerator könne dazu führen, dass Metallsplitter Fahrzeuginsassen treffen und schwer verletzen, hieß es.

Auch der Dodge RAM 1500 Pickup gehört zur größeren Rückrufaktion. (Foto: Chrysler)
Auch der Dodge RAM 1 Pickup gehört zur größeren Rückrufaktion. (Foto: Chrysler)

Betroffen sind folgende Modellreihen:

2004-2008 (DR) Dodge RAM 1/2500/3500 Pickup
2005-2009 (DH) Dodge RAM 1/2500/3500 Pickup
2006-2009 (D1) Dodge RAM 3 Pickup
2007-2009 (DC) Dodge RAM 3 Cab-Chassis
2008-2010 (DM) Dodge RAM 4/5500 Cab-Chassis
2004-2008 (HB) Dodge Durango
2007-2008 (HG)
2006-2007 (L2) Chrysler 300
2006-2008 (LE) Chrysler 300
2005-2010 (LX) Chrysler 300/Dodge Charger/Dodge Magnum
2005-2011 (ND) Dodge Dakota
2006-2010 (NM) MMC Raider Pickup

Der für den Gasgenerator-Austausch wird mit 1,5 Stunden angegeben, das interne Kürzel der Aktion lautet R25.

Über Markus Burgdorf 859 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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