Yamaha MT-07 und MT-07A sowie Motorroller des Herstellers Sanyang Industries müssen in die Werkstatt

Rückruf: Vom Naked Bike Yamaha MT-07 müssen hierzulande 2.863 Einheiten in die Vertragswerkstätten. (Foto: Yamaha)
Rückruf: Vom Naked Bike Yamaha MT-07 müssen hierzulande 2.863 Einheiten in die Vertragswerkstätten. (Foto: Yamaha)

Yamaha hat erneut eine Rückrufaktion gestartet. Diesmal geht es einer Unternehmensmitteilung zufolge um die Modelle / MT-07A (Typ RM04). Hier bestehe die Gefahr eines möglichen Kurzschlusses durch ein eingeklemmtes Plus-Kabel der Batterie. Das Kabel sei “zu lang gewählt” worden und könne daher zwischen und eingeklemmt werden. Dadurch könne die Kabelisolierung beschädigt werden.

Rückruf: Vom Naked Bike Yamaha MT-07 müssen hierzulande 2.863 Einheiten in die Vertragswerkstätten. (Foto: Yamaha)
Rückruf: Vom Yamaha MT-07 müssen hierzulande 2.863 Einheiten in die Vertragswerkstätten. (Foto: Yamaha)

In Deutschland sind laut einer Sprecherin 2.863 Einheiten des in diesem Jahr neu auf den Markt gekommenen Naked Bikes von dem Rückruf betroffen. “Die Modifikation beinhaltet die Montage eines neuen, modifizierten Batterie-Plus-Kabels”, heißt es in der Mitteilung. Dafür sind ca. 20 Minuten reine Arbeitszeit veranschlagt. Abgearbeitete Maschinen seien an einem modifizierten Sitzbankhalter (s. Dateidownload in der Infobox unten) erkennbar.

Einen Rückruf gibt es auch vom taiwanesischen Hersteller von Motorrollern () zu vermelden, leider ohne jegliche Informationen seitens der Deutschland-Zentrale, die entsprechende Anfragen der Redaktion unbeantwortet ließ. Laut KBA-Warnhinweis können “Verarbeitungsmängel am Kolben zum Ausfall der Maschine führen”.

Betroffen sind den Angaben zufolge die Modelle und 200 (LC12W1-6 bzw. LC18W1-6), Joyride 125 Evo und 200 Evo (LF12W-6 bzw. LF18W-6), (LH12WB-P), (LM12W5-6), (LN12W3-6) und (PD12A1-6) aus den Baujahren 2012 und 2013. Motorroller des Herstellers Sanyang Industries sind in Deutschland eher ein Nischenprodukt. Laut KBA waren zu Jahresbeginn 13.562 Zweiräder des Herstellers hierzulande zugelassen. Die Zahl der Neuzulassungen belief sich in den vergangenen beiden Jahren auf insgesamt 1.278 Einheiten.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt

 

Über Markus Burgdorf 837 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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