Millionen japanische Fahrzeuge müssen wegen ihrer Airbags in die Werkstatt
11. April 2013
Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Weil beim Auslösen des optional vorhandenen Windowbags die Verkleidung der A-Säule für Verletzungsgefahr sorgt, ruft Daimlers Nutzfahrzeugbereich seit Jahresbeginn den Mercedes-Benz Vito und Viano (Baureihe 639) zurück.
Defekte Tempomaten bereiten Mercedes-Benz Probleme: Weil sich der Geschwindigkeitsregler im schlimmsten Falle nur mit Mühe wieder abstellen lässt, rufen die Stuttgarter in den USA annähernd 136.800 Autos in die Werkstätten. Auch in Deutschland werden rund 50.000 Autos zurückgerufen.

Ölaustritt im Bereich des Öleinfüllstutzens und Dieselspritverlust im Bereich des Kraftstofffilters lauten derzeit zwei Probleme bei diversen Pkw- und Nfz-Baureihen von Mercedes-Benz.

Daimler muss bei zahlreichen C- und E-Klassen das Anzugsdrehmoment der Verbindung zwischen Lenkhilfpumpe und Hochdruckleitung überprüfen. Ab Oktober 2010 werden die Halter der Fahrzeuge angeschrieben und in die Werkstätten gebeten.
Bei einigen in diesem Jahr produzierten Fahrzeugen kann es durch einen Mangel in der Tankentlüftungsleitung zu einem Austritt von Kraftstoff kommen.

Der von Daimler am vergangenen Freitag vermeldete Rückruf eines Dachträgersystems für den Mercedes-Benz Sprinter stammt eigentlich aus dem Sommer 2008 (asp berichtete). Da die Käufer dieses Zubehörteils namentlich nicht bekannt seien, konnten bis dato zahlreiche Kunden noch nicht vor dem möglichen Verlust einer Querstrebe beim Dachlastkorb mit der Zubehör-Nr. B6 656 08 10 gewarnt werden.