AUDI startet Nachrüstprogramm für 850.000 Diesel-Fahrzeuge mit Euro-5 und Euro-6 Abgasnorm

Audi nach den neuesten Enthüllungen unter Druck

Der Diesel-Skandal ist noch lange nicht abgearbeitet. Nun kam auch heraus, dass Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Mercedes illegale Absprachen getroffen haben. (Foto: Markus Burgdorf)
Der Diesel-Skandal ist noch lange nicht abgearbeitet. Nun kam auch heraus, dass Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Mercedes illegale Absprachen getroffen haben. (Foto: Markus Burgdorf)

will angesichts der Diskussion um Diesel-Fahrverbote bis zu 850.000 Fahrzeuge in Europa und anderen Ländern kostenlos nachrüsten. Über ein Softwareupdate soll das “Emissionsverhalten” von Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren der Abgasnormen und verbessert werden, wie die VW-Tochter am Freitag in mitteilte. Das Update soll für die Kunden in Europa sowie anderen Märkten außerhalb der USA und Kanada verfügbar sein.

Damit wolle Audi dazu beitragen, die Gesamtemissionen in den Innenstädten zu reduzieren, hieß es vom Unternehmen. Die Umrüstung soll auch für Modelle der Marken Porsche und , die mit baugleichen Motoren ausgerüstet sind, gelten. Bereits am Dienstag hatte angekündigt, europaweit drei Millionen Dieselfahrzeuge nachzurüsten.

Audi stand in den vergangenen Wochen unter zunehmendem Druck: Bundesverkehrsminister hatte dem Unternehmen “” bei 24.000 Oberklasseautos vorgeworfen – nachdem Audi selbst die Überschreitung der Grenzwerte gemessen und den Behörden gemeldet hatte. Und in München verlangten Ministerpräsident und sein Kabinett die kostenlose Umrüstung von Euro-5 Dieselmotoren für die deutschen Kunden. Die Ankündigung des Ingolstädter Autoherstellers geht nun über diese Forderung hinaus.

Audi betonte, die nun angebotene Umrüstung sei freiwillig und bestehe auch aus bereits zugesagten Maßnahmen.

 

Über Markus Burgdorf 837 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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