Fünf Feriggerichte bei Lidl vom Pferdefleisch-Skandal betroffen und zurückgerufen

Coquette Ringergulasch
Auch bei Produkten kann man nicht sicher sein, dass es mit der Spitzenqualität nicht weit her ist. Das Rindergulasch könnte auch sein. (Abb: )

Bei LIDL sind gleich fünf Fertiggerichte vom aktuellen Pferdefleisch-Skandal betroffen und werden in den Filialen zurückgenommen:

  • „Combino” Penne Bolognese von (750 Gramm-Beutel)
  • „Combino” Penne Bolognese von (750 Gramm-Beutel)
  • „Combino” Ravioli in pikanter Sauce von (800 Gramm, Dose)
  • „Combino” Tortelloni mit Rindfleisch von (400 Gramm Beutel)
  • „Coquette” von Dreistern (500 Gramm Dose)

Interessant dabei: Der Rückruf ist in den Wechsel des Produzenten von geraten. Der Anbieterwechsel hat aber offenbar mit dem Produkt nichts zu tun. Oder ist man hier vom Regen in die Traufe geraten? Hilcona – das waren doch die , oder? Interessant, dass ein solcher Markenartikler sein Billigfleisch auch dort kauft, wo alle Handelsmarken kaufen.

Ziemlich gut auch, dass Rindergulasch in Dosen auch betroffen ist. Das hat doch jeder Supermarkt im Kontingent. Damit ist erstmals auch ein Produkt betroffen, in dem nicht nur vorgebliches Rinderhack verarbeitet wurde.

LIDL sieht keinen Hinweis auf ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher.

Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Über Markus Burgdorf 772 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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