Ford Fiesta, Fusion und Ranger müssen in die Werkstatt

Ford Ranger 2007
Ca. 140 müssen in Deutschland in die Werkstatt.

Eine kleinere Rückrufaktion und eine „dringende Arbeit vor Auslieferung“ stehen derzeit bei an. Wie ein Sprecher gegenüber asp-Online bestätigte, müssen hierzulande ca. 140 Ranger, die zwischen 15. Mai 2007 bis 25. Juli 2008 in Thailand gebaut wurden, in die Vertragswerkstatt. Es bestehe die Möglichkeit, dass der Wahlhebel der Automatik „P“ anzeigt, obwohl tatsächlich der Gang „N“ eingelegt ist.

Im Kombiinstrument werde aber stets der im Getriebe eingelegte Gang angezeigt, betonte der Sprecher. Nicht betroffen ist das Schwestermodell von Mazda; der BT-50 wird in Europa nicht mit Automatikgetriebe angeboten.

Grund für das Problem ist ein zusätzlicher und überflüssiger Schweißpunkt an der Halterung für den Schaltzug des Automatikgetriebes. „Dieser Schweißpunkt könnte zu einem Riss oder Bruch der Halterung führen. Wenn dieser Fall eintritt, wird für die Gangwahl ein erhöhter Kraftaufwand benötigt bzw. der gewählte Gang kann nicht eingelegt werden“, hieß es aus der Ford-Pressestelle.

In der Werkstatt werden die Fahrzeuge auf den zusätzlichen Schweißpunkt hin überprüft. Sollte dieser Schweißpunkt vorhanden sein, muss eine neue Halterung eingebaut werden. Für die Überprüfung und den ggf. notwendigen Austausch sind jeweils 18 Minuten vorgesehen.

Eine weitere Aktion hat dem Hersteller zufolge bereits vor Auslieferung stattgefunden. Bei zwischen 5. Mai und 29. August 2010 (Werk Köln) bzw. 10. Mai und 26. Juli 2010 (Werk Valencia) gebauten - und -Modellen mit dem 1,4-Liter-TDCi-Dieselmotor ist der Anschluss der an der Kraftstoff-Einspritzpumpe u. U. nicht mit dem spezifizierten Drehmoment festgezogen.

Für die Undichtigkeitsprüfung der Kraftstoffleitung sind ca. 25 Minuten, für einen ggfs. erforderlichen Einbau und die erneute Dichtigkeitsprüfung der neuen Kraftstoffleitung weitere zwei Stunden vorgesehen. Zur Anzahl der in Deutschland betroffenen Fahrzeuge konnte der Sprecher keine Angaben machen. Nach asp-Informationen sind in Europa 10.833 Einheiten von dem Problem betroffen. (ng)

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

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Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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