Verbotenes Antibiotikum in Rotwein aus Argentinien

Das (LUA) Rheinland Pfalz hat in einem aus die verbotene Substanz nachgewiesen. Eine geht von Natamycin nicht aus. In einigen Drittländern ist die Behandlung von Wein mit diesem erlaubt; in Europa ist dies jedoch grundsätzlich verboten. Es darf auch kein mit Natamycin behandelter Wein in die EU eingeführt werden.

Bei dem beanstandeten Wein handelt es sich um



Argentina
Auf der Rückseite der Flasche ist die Losnummer L-WT1377j aufgedruckt.
Ermittelt wurde ein Natamycin-Gehalt von 0,06 mg/Liter. Natamycin ist eine gegen Pilze und Hefen (antimykotisch) wirkende Substanz, die in der Lebensmittelherstellung unter der Bezeichnung als auf der Oberfläche bestimmter Käsesorten und auf getrockneten und gepökelten Würsten zugelassen ist. Zugleich ist Natamycin auch ein Wirkstoff in bestimmten Humanarzneimitteln.

Der Wein war in Tanks zu einem rheinland-pfälzischen Lohnabfüller gebracht und in Flaschen abgefüllt worden. Knapp 103.000 Flaschen, die für eine große Supermarktkette bestimmt waren, wurden sicher gestellt. Sie können nicht mehr in den Handel gelangen. Bereits ausgelieferte Ware wurde aus dem Verkauf genommen.

Nach Hinweisen, dass mit Natamycin belastete Weine möglicherweise nach Rheinland-Pfalz gelangt sind, wurden im LUA bisher 17 Weine aus Argentinien, Südafrika, Chile, Australien, USA und Brasilien untersucht. 16 davon waren frei von Natamycin.

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Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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