VW Beetle (2012 – 2014) und Jetta (2011 – 2014) im Rückruf wegen möglicher Achsschädigung nach Unfall

Rückruf: In Deutschland wird u.a. beim VW Beetle die Hinterachse überprüft. (Foto: Volkswagen)
Rückruf: In Deutschland wird u.a. beim VW Beetle die Hinterachse überprüft. (Foto: Volkswagen)

und sein chinesischer Partner rufen in mehr als eine halbe Million Autos zurück. Wegen Problemen mit den Hinterachsen der Fahrzeuge würden 563.605 -Modelle zurück in die Werkstätten beordert, teilte Chinas Qualitätsbehörde am Freitag mit. Zusätzlich ruft VW der Mitteilung zufolge ebenfalls wegen Achsproblemen 17.485 importierte Beetles zurück. In Deutschland sollten 15.500 Autos zurückgerufen werden, sagte Volkswagen-Sprecher Pietro Zollino. Unklar sei noch, ob die amerikanische Sicherheitsbehörde der chinesischen Empfehlung folgen werde.

Rückruf: In Deutschland wird u.a. beim VW Beetle die Hinterachse überprüft. (Foto: Volkswagen)
Rückruf: In Deutschland wird u.a. beim VW die Hinterachse überprüft. (Foto: Volkswagen)

Zollino sagte aber: “Die Achse ist sicher.” Es liege kein Materialfehler vor. Das Problem am trete auf bei Vorschäden, etwa bei einem Heckaufprall. Wegen der Sorgen der Behörden würden die Fahrzeuge mit dem entsprechenden Bauteil zurückgerufen. Es werde aber keine neue Achse montiert, sondern im Falle eines Schadens verbauten die Werkstätten identische, aber unbeschädigte Teile.

Zu den in Deutschland vom Rückruf betroffenen Autos zählten überwiegend der Modelljahre 2012 bis 2014  und einige der Modelljahre 2011 bis 2014, sagte der Sprecher. Um Autofahrer bei zu warnen, werde voraussichtlich im Laufe des ersten Quartals 2015 eine Art “” verbaut, das im Fall einer Vorschädigung der Achse ein laut vernehmbares Geräusch verursacht.

Für die Sichtkontrolle sind 30 Minuten vorgesehen, für die evtl. nötige Montage des Zusatzblechs 75 Minuten. Abgearbeitete Fahrzeuge sind wie gehabt an einem Aufkleber im Kofferraum zu erkennen.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 856 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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