Bei Lexus kann Treibstoff austreten – Rückruf für IS 250, IS 250C, IS F, GS 460, GS 450h, LS 460 und LS 600h

Lexus-Rückruf wegen möglichem Spritverlust: Ein betroffenes Modell ist der IS 250 (zweite Generation). (Foto: Lexus)
Lexus-Rückruf wegen möglichem Spritverlust: Ein betroffenes Modell ist der IS 250 (zweite Generation). (Foto: Lexus)

Von vier am Mittwoch veröffentlichten weltweiten Toyota-Rückrufen für knapp 1,8 Millionen Fahrzeuge ist laut einem Sprecher der Deutschland-Zentrale des Herstellers nur einer für Deutschland relevant. Dabei handelt es sich hierzulande um 3.100 Lexus-Modelle, die zwischen Januar 2005 und September 2010 gebaut wurden und bei denen Otto-Kraftstoff austreten kann. Konkret geht es um den IS 250, , , , GS 450h, und .

“Während des Produktionsprozesses kann die des Kraftstoffdrucksensors durch (Nickel Phosphat Beschichtung) kontaminiert worden sein. Daher kann es im Betrieb des Fahrzeugs zu einer Undichtigkeit an dieser Stelle kommen”, erklärte der Sprecher das Fehlerbild. Der Nutzer bemerke dies durch einen wahrnehmbaren . Lexus seien bislang weltweit 113 Fälle bekannt. “Auch wenn dies nur 0,015 Prozent der potenziell betroffenen Fahrzeuge sind, hat sich Lexus dennoch entschlossen, eine Rückrufaktion zu initiieren.”

Lexus-Rückruf wegen möglichem Spritverlust: Ein betroffenes Modell ist der IS 250 (zweite Generation). (Foto: Lexus)
Lexus-Rückruf wegen möglichem Spritverlust: Ein betroffenes Modell ist der IS 250 (zweite Generation). (Foto: Lexus)

Für den Werkstattaufenthalt sind den Angaben zufolge je nach Motortyp drei bis maximal fünf Stunden veranschlagt. Dort werde die Dichtfläche überprüft, gegebenfalls nachgearbeitet und die Dichtringe des Kraftstoffdrucksensors durch Neuteile ersetzt. Die Aktion trägt das Kürzel “4KET-991”, startet im Dezember und wird nur im Garantiesystem des Herstellers gespeichert. Abgearbeitete Fahrzeuge werden also nicht markiert.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 856 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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