Airbag-Rückruf wird nun auch bei BMW ausgeweitet: 1,6 Millionen 3er müssen in die Werkstatt

Rückruf: Bei nahezu allen gebauten BMW E46 wird der Beifahrerairbag getauscht. (Foto: BMW)
Rückruf: Bei nahezu allen gebauten BMW E46 wird der Beifahrerairbag getauscht. (Foto: BMW)

Nach einigen japanischen Marken erweitert nun auch seinen Airbag-Rückruf vom vergangenen Jahr und ruft weltweit 1,6 Millionen 3er (E46) in die Werkstatt, die zwischen Mai 1999 und August 2006 gebaut wurden. Ende Juni hatten Toyota, Honda, Mazda und Nissan weitere Aktionen gestartet, weil Gasgeneratoren in den Beifahrerairbags des japanischen Zulieferers bersten könnten. Damals hatte BMW nur für einige US-Bundesstaaten sofort einen Rückruf gestartet, nun legen die Münchner nach.

Rückruf: Bei nahezu allen gebauten BMW E46 wird der Beifahrerairbag getauscht. (Foto: BMW)
Rückruf: Bei nahezu allen gebauten BMW E46 wird der Beifahrerairbag getauscht. (Foto: BMW)

“In seltenen Fällen sind potenzielle Probleme berstender Gasgeneratoren ausschließlich bei Fahrzeugen des Wettbewerbs aufgefallen, die ähnliche Systeme desselben Lieferanten nutzen. Bei BMW ist diesbezüglich kein einziger Fall bekannt”, betonte der Hersteller in einer Mitteilung.

Die 240.000 im vergangenen Jahr zurückbeorderten Einheiten seien nicht mehr betroffen, wie BMW betonte. Bei allen übrigen 3ern aus dem Herstellungszeitraum werde der Beifahrer-Airbag kostenlos getauscht, die Aktion dauere rund eine Stunde. In Deutschland sind laut einem Sprecher rund 450.000 Fahrzeuge betroffen.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 848 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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