H1N1 Impfstoff nach allergischen Reaktionen zurückgerufen

In Kanada sind am vergangenen Donnerstag über 170.000 Dosen des H1N1 Impfstoffs vom Hersteller GlaxoSmithKline aufgrund erhöhtem Auftreten von allergischen Reaktionen  worden. Ein bis zwei allergische Reaktionen werden bei einer Charge dieser Größe erwartet, Gesundheitsbehörden hatten jedoch schon sechs schwere allergische Reaktionen verzeichnet und GlaxoSmithKline darüber informiert. Die sechs betroffenen Menschen haben sich inzwischen von der allergischen Reaktion erholt.

Impfstoffproduktion (Foto: GlaxoSmithKline)
Impfstoffproduktion (Foto: GlaxoSmithKline)

“Wir wurden von dem Hersteller GlaxoSmithKline gebeten, den aufgrund der laufenden Untersuchungen nicht mehr zu verwenden”, sagte Dr.  Joel Kettner, Chef des Gesundheitsamts von Manitoba in Kanada auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, “wir sind vorsichtig und folgen der Bitte, den Impfstoff bis auf Weiteres nicht mehr einzusetzen.”

GlaxoSmithKline gab an, dass der eine Vorsichtsmaßnahme sei und das man nun überprüfen wolle, ob mit dieser -Charge etwas nicht stimmen würde.

Über Markus Burgdorf 859 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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