Rückruf: Chrysler ruft Jeep Patriot, Jeep Compass und Jeep Wrangler in die Werkstätten

Zwei Tage nachdem sich einem großen Rückruf von Jeeps öffentlich widersetzt hatte, beordert der Hersteller nun drei andere -Typen wegen Problemen in die Werkstätten. Alleine auf dem US-Markt sind annähernd 435.000 Wagen betroffen, wie die zuständige Sicherheitsbehörde NHTSA am Donnerstag bekanntgab. Laut einem Sprecher sind in Deutschland maximal knapp 3.300 Einheiten betroffen.

Rückruf: Beim Jeep Wrangler der Baujahre 2011 bis 2013 kann Getriebeöl auslaufen. (Foto: Jeep)
Rückruf: Beim Wrangler der Baujahre 2011 bis 2013 kann auslaufen. (Foto: Jeep)

Bei gut 254.000 und der Baujahre Mai 2008 bis Juli 2012 kann ein dazu führen, dass die oder die Seiten-Airbags in bestimmten Unfallsituationen (Überschlag des Fahrzeugs) verzögert oder gar nicht auslösen. Hier wird ein Software-Update vorgenommen. In Deutschland kommen 2.968 Patriot/ für diesen Rückruf in Frage.

Bei mehr als 180.000 der Baujahre 2011 bis Februar 2013 mit 3.,6-Liter-Motor und Automatik kann Getriebeöl auslaufen, weil die Servolenkung mit der Getriebeölleitung in Kontakt kommen und diese beschädigen kann. Die Leitungen werden entweder ersetzt oder mit einer Schutzhülle versehen. In Deutschland sind potenziell 325 Einheiten betroffen.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 741 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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