BMW ruft 150.000 Autos in USA zurück

BMW
Der Twinturbo-Otto- macht u.a. im 335i Probleme.

Wegen Problemen mit der Spritzufuhr ruft BMW in den USA mehr als 150.000 Autos zurück. Betroffen sind ausschließlich Fahrzeuge mit -Motoren. Die Aggregate sind allerdings durch fast alle Modellreihen verbaut. In ist laut einem BMW-Sprecher nach jetzigem Kenntnisstand keine Aktion geplant.

Bei 130.000 Autos mit dem Dreiliter Twinturbo-Otto- besteht die Gefahr, dass das Einspritzsystem fehlerhaft arbeitet, was zu Startproblemen und einer verminderten Motorleistung führt. Im besten Falle reicht nach den Angaben vom Dienstag, dass eine neue Software aufgespielt wird. Im schlechtesten Falle muss ein Teil ausgetauscht werden.

Betroffen sind die Modelle 135i, 335i, 535i, 35i und aus verschiedenen Bauzeiträumen innerhalb der Modelljahre 2007 bis 2010. BMW rechnet damit, dass bei 40.000 der 130.000 Fahrzeugen die Hochdruck- ausgetauscht werden muss. Zur Dauer des Werkstattaufenthalts wurden keine Angaben gemacht.

Unabhängig davon kann bei 20.800 Geländewagen vom Typ X5 mit dem -Saugmotor die komplett ausfallen und das auch bei voller Fahrt. Wenn der Motor ausgeht, versagen gleichzeitig und Bremskraftverstärker. BMW versicherte aber, dass es noch zu keinen Unfällen wegen der beiden Probleme gekommen sei. Beim X5 ist nur das Modelljahr 2008 betroffen. (dpa/ng)

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 859 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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