Zwei Rückrufe bei Motorradhersteller Triumph wegen Unfallgefahr

Motorradhersteller Triumph hat im April bzw. Juni zwei gestartet. Die ältere betrifft in Deutschland 598 Einheiten der Modelle Speed Triple, , , ABS, Sprint ST, , und . Bei diesen Maschinen könne es vorkommen, dass Leerlaufschalter und Schaltwalze nicht korrekt ineinandergreifen, erklärte ein Sprecher gegenüber der Redaktion. Dadurch könne unter Umständen. die außer Kraft gesetzt werden.

Rückruf: Bei frisch gebauten Triumph Street Triple kann unter Umständen die Lenkung blockieren. (Foto: Triumph)
Rückruf: Bei frisch gebauten Triumph Street Triple kann unter Umständen die Lenkung blockieren. (Foto: Triumph)

Im Rahmen eines Kurzaufenthalts in der Werkstatt wird die Original-Unterlegscheibe des Leerlaufschalters durch eine neue ersetzt und anschließend die Funktion der überprüft. Die betroffenen Maschinen entstammen der Modelljahre 2012 und 2013. Weltweit geht es um 2.857 Einheiten (FIN: 535379 bis 562630). Die Aktion trägt intern den Code „487“.

Der zweite Rückruf betrifft die Street Triple, Street Triple ABS, Street Triple R und Street Triple R ABS der Modelljahre 2013 und 2014. Bei 1.418 in Deutschland gemeldeten Maschinen können sich die Schrauben der Seilzugführung am lösen und die Lenkung blockieren. Auch hier ist laut dem Sprecher nur ein Kurzaufenthalt in der Vertragswerkstatt für den Tausch der beiden Schrauben vonnöten. Von der Aktion mit dem Code „501“ sind weltweit knapp 9.000 Einheiten betroffen (FIN: 560477 bis 607416).

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 791 Artikel

Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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