Garmin ruft 1,25 Millionen Navigationsgeräte der Nüvi-Serie wegen Brandgefahr zurück

Aufgrund möglicher Überhitzungsgefahr der Batterien ruft Navigationsgerätehersteller Garmin weltweit circa 1,25 Millionen der , , , und (davon circa. 454.000 Geräte in Europa und Asien) zurück. Diese Gefahr bestehe, wenn eine bestimmte Batterien-Charge eines Zulieferers in einigen Garmin-Geräten mit einem speziellen Leiterplattendesign eingesetzt werden. In seltenen Fällen bestehe dann , hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. „Dieses Problem wurde bei bestimmten Nüvi-Modellen in insgesamt weniger als zehn Fällen festgestellt. Keines der gemeldeten Vorkommnisse hatte dabei nennenswerten Sachschaden oder Verletzungen verursacht.“

Garmin Navigationsgerät
Garmin ruft wegen möglicher Überhitzungsgefahr 1,25 Millionen Navigationsgeräte zurück (Foto: www.garmin.de)

Damit Kunden feststellen können, ob ihre Navis zu den vom betroffenen Geräten gehören, hat Garmin unter www.garmin.de/batterie eine spezielle Webseite eingerichtet. Dort können sie die Seriennummer eingeben. Falls ihr Gerät das spezifische Leiterplattendesign aufweist und eine Batterie aus dem spezifischen Produktionszeitraum verwendet, erhalten sie auf der Webseite Anweisungen, wie sie ihr Gerät kostenfrei an den Hersteller zurücksenden können. Das Unternehmen werde dann die Batterie auswechseln und einen Abstandshalter am Kopfende der Batterie neben der Leiterplatte einsetzen, hieß es.

Der Batterie-Zulieferer wird sich laut Garmin an den Kosten für den Batterie-Austausch und allen anderen mit dem Rückrufprogramm anfallenden Kosten beteiligen. Wie hoch diese sind, ist der Mitteilung nicht zu entnehmen.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt

Über Markus Burgdorf 772 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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