Audi ruft weltweit 70000 Fahrzeuge wegen möglichen Bremsproblemen in die Werkstätten

Rückruf: Beim 3.0 TDI von Audi kann Öl in den Bremskraftverstärker gelangen. (Foto: Audi AG)
Rückruf: Beim 3.0 TDI von Audi kann Öl in den Bremskraftverstärker gelangen. (Foto: Audi AG)

hat einen Rückruf für weltweit rund 70.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit der Bremskraftverstärkung gestartet, davon 33.600 in Deutschland. “An Fahrzeugen mit 3.0 TDI-Motor kann Öl über die Unterdruckleitungen in den gelangen und die Membrane beschädigen. Infolgedessen kann es zu einer Reduzierung der kommen”, heißt es in einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts vom Dienstag.

Rückruf: Beim 3.0 TDI von Audi kann Öl in den Bremskraftverstärker gelangen. (Foto: Audi AG)
Rückruf: Beim 3.0 TDI von Audi kann Öl in den Bremskraftverstärker gelangen. (Foto: Audi AG)

Betroffen sind Modelle der Reihen , , A6, , , , die zwischen März und Dezember 2012 gebaut wurden, wie ein Sprecher der VW-Tochter am Freitag in Ingolstadt sagte. “Die Autos können zwar weiterhin gebremst werden, es ist aber ein deutlich höherer Druck auf das notwendig.” Kunden könnten ihre Fahrzeuge jedoch bis zum Austausch des betroffenen Teils weiter fahren. Die Aktion dauert den Angaben zufolge etwa eine halbe Stunde und trägt den internen Code “”. Abgearbeitete Fahrzeuge werden mit einem Aufkleber im Kofferraum markiert.

Die VW-Modelle Phaeton und Touareg sind von der Aktion nicht betroffen, wie ein Sprecher in Wolfsburg gegenüber der Redaktion sagte. Auch die in den Porsche-Dieselmodellen verbauten seien nicht von dem Problem betroffen, erklärte ein Sprecher auf Anfrage.

 

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

 

Über Markus Burgdorf 838 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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