Toyota ruft weltweit 1,9 Millionen Prius III wegen Softwarefehler zurück

Von den weltweit 1,9 Mio. zurückgerufenen Prius, sind 13.000 in Deutschland registriert. (Foto: Toyota)
Von den weltweit 1,9 Mio. zurückgerufenen Prius, sind 13.000 in Deutschland registriert. (Foto: Toyota)

ruft wegen eines Softwarefehlers weltweit 1,9 Millionen vom Typ in die Vertragswerkstätten. Bei wiederholt starker Beschleunigung könne es in Einzelfällen zu einer Überlastung der -Regelelektronik kommen, teilte der Autobauer am Mittwoch in Köln mit. In Deutschland seien 13.003 Autos der seit 2009 gefertigten aktuellen Generation betroffen. Europaweit geht es um 136.800 Einheiten. Nicht eingeschlossen in den Rückruf sind + und -Modelle.

Von den weltweit 1,9 Mio. zurückgerufenen Prius, sind 13.000 in Deutschland registriert. (Foto: Toyota)
Von den weltweit 1,9 Mio. zurückgerufenen Prius, sind 13.000 in Deutschland registriert. (Foto: Toyota)

Grund für die mögliche thermische Überlastung der innerhalb des Konverters ist einem Sprecher von Toyota zufolge eine fehlerhafte Programmierung der . Die derzeitige Programmierung könne dazu führen, dass bei starker Beanspruchung des Fahrzeugs, z.B. eine lange Bergauffahrt mit beladenem Fahrzeug, die Temperatur über einen bestimmten Schwellwert gehe. Dies werde als Fehler im Kombiinstrument angezeigt. „Im gleichen Augenblick wird das aktiviert. Dies ermöglicht eine Weiterfahrt jedoch mit verminderter Leistung“, sagte der Sprecher.

Anders als beim Hybrid-SUV Lexus RX 400h, bei dem im vergangenen Herbst die gesamte Inverter/Konverter-Einheit getauscht wurde, ist für den Prius lediglich ein halbstündiges Softwareupdate eingeplant. Die Aktion „“ beginnt voraussichtlich Ende April. Eine Markierung abgearbeiteter Fahrzeuge erfolgt dem Sprecher zufolge nicht: „Sie wird lediglich in den Garantiedaten beim Hersteller gespeichert.“

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 772 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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