Rückruf für BMW C 600 Sport wegen möglichem Abreissen der Seitenverkleidung

Motorrad ruft seit Jahresbeginn Sport Modelle aus dem Produktionszeitraum 9. Februar 2011 bis 16. November 2012 zurück. Bei hohen Geschwindigkeiten können sich die vorderen Befestigungselemente im Bereich des Scheinwerfers unter Umständen lösen. „Sollte dies vom Fahrer nicht rechtzeitig erkannt werden, könnten in der Folge die weiteren Befestigungspunkte (Verschraubungen und Rastnasen) die nicht mehr ausreichend sicher halten, was dann zum Verlust der führen würde“, erklärte ein Sprecher auf Anfrage von asp-Online.

Möglicher Verlust der Seitenverkleidung: BMW ruft seit Jahresbeginn in Deutschland 652 Maschinen vom Typ C 600 Sport zurück. (Foto: BMW)
Möglicher Verlust der Seitenverkleidung: BMW ruft seit Jahresbeginn in Deutschland 652 Maschinen vom Typ C 600 Sport zurück. (Foto: BMW)

Bei den betroffenen Fahrzeugen werden daher die vorderen Befestigungselemente gegen neue Teile getauscht. Die reine Arbeitszeit dafür beträgt laut Hersteller ca. eine halbe Stunde. Von der Aktion mit dem Kürzel „00 00 46 29 00“, die vom überwacht wird, sind den Angaben zufolge in Deutschland 652 Fahrzeuge betroffen; weltweit sind es 5.820 Einheiten. „Jeder Partner kann anhand der Fahrgestellnummer klären, ob die Maßnahme bereits durchgeführt wurde“, sagte der Sprecher.

Nachzutragen gibt es bei BMW Motorrad außerdem noch eine Erweiterung des Vorderbremsen-Rückrufs. Auch bei den Baureihen K 1300 S und R aus dem Bauzeitraum 18. November 2011 bis 19. November 2012 werde nun der Ausgleichsbehälter für mit einem Gittereinsatz ausgerüstet, um ein Aufschäumen der zu verhindern, bestätigte ein Sprecher. In Deutschland geht es um 1.378 Maschinen,  weltweit betrachtet sind es 4.367 Einheiten.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 741 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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