Rückrufe bei Renault für Kangoo, Mégane und Scénic

Zwei neue Rückrufaktionen gibt es von zu vermelden. Die erste Aktion läuft seit dem 27. Oktober und betrifft die Baureihen II (Bauzeitraum zwischen Januar 2006 und März 2007) und II (alle bis zum 15. Januar 2009 gebauten Modelle). „Der Grund ist eine möglicherweise ungeeignete Kalibrierung des Steuergeräts der elektrischen Servolenkung“, sagte eine Sprecherin der Renault Deutschland AG auf Anfrage. Die Folge könnte ein plötzlicher Ausfall der sein.

Als vorbeugende Maßnahme wird bei 40.330 Einheiten in Deutschland (weltweit: 387.399) das der mit einem Software-Update versehen, was laut Renault etwa 25 Minuten in Anspruch nimmt. Abgearbeitete Fahrzeuge sind an einem Aufkleber im Motorraum links mit der Markierung „L1“ zu erkennen.

Renault muss gleich bei mehreren Modellen nachbessern - beim Megane muss das Bremspedal gecheckt werden (Foto: Renault)
Renault muss gleich bei mehreren Modellen nachbessern - beim Megane muss das gecheckt werden (Foto: Renault)

Deutlich weniger Fahrzeuge sind von dem zweiten Renault- betroffen. Noch 695 von ursprünglich 3.630 III und Scénic III (gefertigt zwischen 10. Juni und 9. bzw. 15. Juli 2009) müssen bei deutschen Vertragspartnern unter die Lupe genommen werden. „Als vorbeugende Maßnahme erfolgt eine Kontrolle der Bremspedalschweißnaht und, falls erforderlich, ein Austausch des Bremspedals. Eine Kontrolle ohne Austausch von Teilen dauert ca. 20 Minuten, mit Austausch von Teilen ca. eine Stunde“, erklärte die Sprecherin.

Bei einem Riss der Schweißnaht am Übergang zwischen Pedalplatte und Pedalhebel drohe ein Verlust der , wenn der Fuß des Fahrers vom Pedal abrutsche. Fahrzeuge, welche die Kundendienstmaßnahme durchlaufen haben, erhalten einen Aufkleber im Motorraum links mit der Markierung „B4“. Die Aktion wurde am 3. November gestartet, weltweit sind 35.008 Fahrzeuge betroffen.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 772 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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