Rückruf für die Kawasaki LX250 wegen gleich drei erheblichen Mängeln

Kawasaki LX-250
In Deutschland geht es um 670 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2009 bis 2011 (im Bild: eine KLX250 der aktuellsten Bauart) (Foto: )

Kawasaki beordert derzeit die Modellreihe LX250 in die Vertragswerkstätten. Den Angaben zufolge handelt es sich in Deutschland um 670 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2009, 2010 und 2011. Der Hersteller hat bei den betroffenen Zweirädern des VIN-Nummern-kreises JKALX250SSDA01774 bis -9430 drei Mängel identifiziert und sich zur Überarbeitung verpflichtet.

Einmal können die am Kraftstofftank angeschweißten Halterungen während der Fahrt brechen. Grund hierfür ist laut Kawasaki Deutschland ein nicht vorgesehenes Spiel zwischen Kraftstofftank und eines am Rahmen montierten Gummidämpfers. Dies kann zum Austreten von Kraftstoff führen, sodass unter Umständen besteht, erklärte der Importeur. Zweitens kann Wasser durch den in die Steckverbinder des elektronischen Steuergeräts (ECU) oder des Fahrzeugneigungssensors eindringen, was zur Korrosion an den Kontakten und letztlich zum plötzlichen Motorstopp führen kann.

Der dritte Defekt resultiert aus einem möglichen Scheuern der für die am Rahmen, so dass die verschleißen kann, hieß es. Auch dies könne dazu führen, dass der Motor unerwartet ausgeht und es möglicherweise zu einer unkontrollierbaren Fahrsituation kommt.

Werkstattaufenthalt hängt von Teileverfügbarkeit ab

Bei der Kundendienstmaßnahme, die seit dem 27. Juni läuft, werden die betroffenen Teile überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht bzw. modifiziert. Die Überprüfung soll etwa eine Stunde in Anspruch nehmen. Falls jedoch Komponenten ersetzt werden müssen, könne der Werkstattaufenthalt verlängert werden, da die Ersatzteile dann vom Händler separat bestellt werden müssten. Die vertragslose Werkstatt erkennt durch den Eintrag im Garantie- und Kundendienstheft, ob die Umrüstung bereits durchgeführt wurde.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 788 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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