Alfa Romeo ruft Pirelli-Reifen zurück, die auf Alfa 147 Ducati Corse montiert sind

Erkennungsmerkmal der Reifen mit korrekten Spezifikationen sind die Markierungen "M272" und ein umkreistes "a".
Erkennungsmerkmal der Reifen mit korrekten Spezifikationen sind die Markierungen "M272" und ein umkreistes "a". (Foto: )

787 Besitzer des Sondermodells haben in den vergangenen Tagen eine schriftliche Aufforderung zum baldigen Werkstattbesuch erhalten, um ihre Reifen kontrollieren zu lassen. „Durch das Zusammenwirken von Faktoren wie Reifengröße, Felgengröße, Radsturz und Reifendruck ist es möglich, dass in der entstehen, die eventuell zu einem allmählichen im Reifen führen können“, sagte ein Sprecher der Marke auf Anfrage von asp-Online.

Betroffen seien ausschließlich Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum Juli 2007 bis Januar 2010, bei denen der Pirelli-Reifen 215/40ZR18 89W XL PZERO NERO mit der Zusatzkennung (IP Code 1522300) auf den 7 J-Felgen montiert ist. Eine Pirelli-Sprecherin bestätigte, dass der Zusatz eigentlich für „Mercedes Original“ steht. „Das heißt aber nicht, dass dieser Reifen ausschließlich für Mercedes benutzt werden darf, sondern dass er ursprünglich mit Mercedes entwickelt wurde und somit von Mercedes eine Herstellerfreigabe hat. Der Reifen kann und darf aber auch für andere Fabrikate verwendet werden.“

Das Problem sei weder die MO-Kennung noch der Reifen selbst, „sondern ausschließlich die beschriebene Kombination beim Alfa 147 mit Felge“, so dass der Aftermarket vom laut Pirelli nicht betroffen ist. Die genaue technische Ursache für die möglichen Bruchstellen lag bis Redaktionsschluss allerdings nicht vor.

Exakte Zeitangaben gibt es dafür zur Dauer des Werkstattaufenthalts: Für die Kontrolle der Reifen sind zwölf Minuten vorgesehen. Falls ein Austausch notwendig ist, sind für zwei Reifen 51 Minuten für alle vier Reifen 72 Minuten eingeplant. Das Erkennungsmerkmal der neuen Pneus sind die korrekten Spezifikationen („M272“ und ein umkreistes „a“, s. Abbildung).

Über Markus Burgdorf 794 Artikel

Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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