Neue Rückrufe für Range Rover Sport V6 Diesel und Porsche Cayenne

Rückruf: Bei Range Rover Sport des Modelljahres 2014 mit V6 Diesel und DSR besteht Brandgefahr. (Foto: Land Rover)
Rückruf: Bei Range Rover Sport des Modelljahres 2014 mit V6 Diesel und DSR besteht Brandgefahr. (Foto: Land Rover)

Jaguar Land Rover führt seit Anfang November eine Rückrufaktion für 378 in Deutschland registrierte Range Rover Sport mit V6 Dieselmotor und dem (DRS) des Modelljahres 2014 durch. Grund ist ein möglicher Kontakt der DRS-Leitungen mit dem Pluskabel der Batterie, das dadurch beschädigt werden kann. Kommt es dann weiter zum Kontakt „transportieren die DRS-Leitungen elektrischen Strom und können sich dadurch erhitzen. Infolgedessen kommt es zu Schäden an den DRS-Leitungen und allen anderen Komponenten, die in Kontakt mit den DRS-Leitungen sind“, erklärte eine Sprecher gegenüber der Redaktion. Schlimmstenfalls drohe ein Brand.

Rückruf: Bei Range Rover Sport des Modelljahres 2014 mit V6 Diesel und DSR besteht Brandgefahr. (Foto: Land Rover)
Rückruf: Bei Range Rover Sport des Modelljahres 2014 mit V6 Diesel und DSR besteht . (Foto: Land Rover)

In der Vertragswerkstatt wird das auf Scheuerstellen untersucht und ggf. ersetzt. Bei allen Fahrzeugen wird laut dem Sprecher zusätzlich ein Clip angebracht, „um sicherzustellen, dass genügend Abstand zwischen der Hülse und den DRS-Leitungen besteht“. Für die Arbeiten sind 60 Minuten veranschlagt. Die Aktion trägt das interne Kürzel „P035“ und umfasst die VIN-Nummern LW000016 bis -323768; weltweit sind das 2.811 Einheiten.

Bei Porsche sind in Deutschland knapp 300 Cayenne (inkl. Hybrid und Diesel) von einem falsch kalibrierten Sensor im Benzintank betroffen. Dieser kann laut Hersteller eine zu große Restfüllmenge anzeigen, wodurch das Fahrzeug liegen bleiben könnte. Die Aktion mit dem internen Code „AD03“ soll mit einem halbstündigen behoben werden und betrifft SUV, die in diesem Jahr zwischen 27. Mai und 16. Juni gebaut wurden.

Keine Auswirkungen auf Deutschland hat laut einem Sprecher eine weitere Aktion, die in Nordamerika durchgeführt wird, weil der Beifahrerairbag ungewollt deaktiviert werden könnte. Sie betreffe nur Boxster, Cayman und 911 Carrera-Modelle mit Advanced Airbag in Verbindung mit dem „Sportsitz elektrisch 14-Wege“ oder dem „Sportsitz Plus elektrisch 18-Wege“. „Diese Ausstattungsoption wird nur für den nordamerikanischen Markt angeboten“, sagte er. Dort müssen knapp 100 Sportwagen für knapp eine Stunde zu einem Sitztausch in die Werkstatt.

 

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 763 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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