Zwei Rückrufe bei BMW Motorrad für Scooter und Enduro

Seit Juni führt der Motorradbereich von eine Rückrufaktion für den durch. Grund ist ein möglicher Verlust der , die als Sonderzubehör angeboten wurde. Wie ein BMW-Sprecher auf Anfrage der Redaktion mitteilte, überprüft der Hersteller hierzulande 939 Maschinen aus dem Bauzeitraum 25. Februar 2011 bis 23. Mai 2013. Allerdings wurden im gleichen Zeitraum nur 213 Gepäckbrücken verkauft.

BMW-Rückruf: Die Verschraubung der als Sonderzubehör erhältlichen Gepäckbrücke beim C 650 GT kann durch den Fahrbetrieb an Vorspannung verlieren und sich lösen. (Foto: BMW)
BMW-Rückruf: Die Verschraubung der als Sonderzubehör erhältlichen Gepäckbrücke beim C 650 GT kann durch den Fahrbetrieb an Vorspannung verlieren und sich lösen. (Foto: BMW)

„Da Sonderzubehör über die Fahrgestellnummern nicht erfasst ist, prüfen wir alle C 650 GT auf Vorhandensein einer Gepäckbrücke“, sagte er. Weltweit seien das 8.727 Einheiten mit 2.618 Gepäckbrücken. Bei den betroffenen Maschinen werde die Verschraubung der Gepäckbrücke und ein Halter erneuert. Dafür ist eine halbe Stunde veranschlagt.

Eine „technische Aktion“ ohne Halterermittlung durch das KBA ist laut dem Sprecher „praktisch bereits abgeschlossen“. Bei bestimmten Modellen der mit Automatic Stability Control (K50 mit Sonderausstattung + Fahrmodi) sei dem Fahrer in seltenen Fällen mittels Kontrollleuchte ein aktives System angezeigt worden, das in Wahrheit aber deaktiviert war.

„Dies konnte ausschließlich im auftreten. Der Codierstecker zur Aktivierung des wurde daher zu Beginn nicht mit den Fahrzeugen ausgeliefert. Im Zuge des nächsten Werkstattaufenthalts wird eine neue Software aufgespielt, die das Problem behebt und damit auch die Nutzung des gestattet“, erklärte der Sprecher. Betroffen waren weltweit 3.259 Maschinen, die zwischen 4. und 12. März dieses Jahres gebaut wurden.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 794 Artikel

Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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