Käufer des Dachträgersystems (Zubehör-Nr. B6 656 08 10) für den Mercedes Sprinter dringend gesucht

Mercedes Sprinter Dachgepäckträger
Nicht neu: Beim Dachlastkorb mit der Zubehör-Nr. B6 656 08 10 droht der Verlust einer . (Foto: )

Der von Daimler am vergangenen Freitag vermeldete Rückruf eines Dachträgersystems für den Mercedes-Benz Sprinter stammt eigentlich aus dem Sommer 2008 (asp berichtete). Da die Käufer dieses Zubehörteils namentlich nicht bekannt seien, konnten bis dato zahlreiche Kunden noch nicht vor dem möglichen Verlust einer Querstrebe beim Dachlastkorb mit der Zubehör-Nr. B6 656 08 10 gewarnt werden, erklärte ein Daimler-Sprecher gegenüber asp-Online. Nun habe man sich entschlossen, einen öffentlichen Aufruf zu starten.

Hintergrund: Das , das den Rückruf als einstuft und daher überwacht, fordert eigentlich eine 100-prozentige Erfüllungsquote. In diesem Fall ist dies durch die nicht mögliche allerdings schwer zu erreichen. Mit dem öffentlichen Aufruf sei nun das letzte Mittel angewendet worden, erklärte ein Mitarbeiter der Behörde.

Nach wie vor schätzt der Hersteller, dass europaweit rund 110 Dachträgersysteme im Einsatz sind – etwa 80 davon wurden in Deutschland verkauft. Da im August 2008 von 200 problematischen Teilen die Rede war, ist also wohl noch gut die Hälfte der fehlerhaften Produkte im Umlauf – wo auch immer. Der KBA-Mitarbeiter wollte diese Zahlen allerdings nicht bestätigen.

Kunden können sich europaweit unter der kostenlosen Telefon-Hotline 00800-9777 7777 informieren. Besitzer eines fehlerhaften Dachkorbs werden zu einer Mercedes-Benz Niederlassung oder einem Vertragshändler gebeten. Dort werden sie umgehend und kostenlos gegen neue, modifizierte getauscht.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 741 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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