Pirelli Reifentausch bei weltweit 3.000 Ferrari

Ein vergangene Woche von uns und zahlreichen Medien gemeldeter von -Reifen in den USA betrifft eigentlich – und zwar weltweit. Konkret müssen seit Anfang August 3.025 Einheiten der Modellreihen und in die Vertragswerkstätten, darunter 378 in Deutschland. Grund ist ein möglicher plötzlicher Druckverlust während der Fahrt bei hoher Geschwindigkeit.

Sportwagen, die zwischen Juni 2007 und Juli 2009 produziert wurden (FIN-Bereich 155217 – 170213), sind an der Hinterachse mit dem problematischen Reifen „“ (285 / 35 ZR 19) ausgestattet. „Bei Reifen mit der Markierung ‚XB‘ kann es bei einer Geschwindigkeit um die 300 km/h zur Ablösung von kleinen Teilen aus der Lauffläche kommen, wenn die beiden oben benannten Fahrzeugtypen über einen langen Zeitraum hinweg mit dieser extrem hohen Geschwindigkeit gefahren werden“, sagte eine Sprecherin von Pirelli gegenüber asp-Online.

Die Reifen würden in den Ferrari Service Centern kostenfrei ersetzt, erklärte die Sprecherin weiter. „Die Dauer des Werkstattaufenthalts entspricht der eines Reifenwechsels, also ca. ein bis zwei Stunden.“ Fahrzeughalter bekommen ihre „XB“-markierten durch „XT“-markierte Reifen ersetzt.

Weitere Fabrikate oder Reifenhändler scheinen von dem Rückruf nicht betroffen zu sein. Die Reifen seien in der Erstausrüstung nur bei Ferrari zum Einsatz gekommen, betonte die Pirelli-Sprecherin. „Keiner unserer anderen Kunden hat diese Reifen homologiert, da es sich hierbei um eine Ferrari-Version handelt. Alle Händler, die diese speziellen OE-Reifen für ihre Ferrari-Kunden bevorratet hatten, wurden hierüber bereits im August informiert und auf Lager liegende Reifen wurden ersetzt“. (ng)

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 741 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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