Zwei Rückrufe: Wassereintritt bei Alfa Romeo Stalvia und Radbolzen falsch angezogen beim Lancia Ypsilon

Beim Alfa Romeo Stelvio kann Wassereintritt zum Ausfall unterschiedlicher elektrischer Funktionen führen. (Foto: Alfa Romeo)
Beim Alfa Romeo Stelvio kann Wassereintritt zum Ausfall unterschiedlicher elektrischer Funktionen führen. (Foto: Alfa Romeo)

FIAT-Chrysler (FCA) hat aktuell zwei Rückrufe abzuarbeiten. der erste Rückruf betrifft den Alfa Romeo Stelvio aus dem Bauzeitraum Dezember 2016 bis Mait 2018. Bei deutschlandweit 3.347 Fahrzeugen, die durch FCA Germany in Verkehr gebracht wurden, kann es zu Wassereintritt in das Fahrzeug kommen. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass elektrische Komponenten beeinträchtigt werden.

In der Werkstatt werden die entsprechenden Komponenten binnen rund 45 Minuten abgedichtet und/oder isoliert. Weltweit umfasst der Rückruf 31.672 Fahrzeuge.

Beim zweiten Rückruf ist der Lancia Ypsilon (312), der vom 22. September 2017 bis Mai 2018 gebaut wurde, betroffen. Bei weltweit 3.676 Fahrzeugen könnten die Radbolzen mit einem falschen Drehmoment angezogen worden sein. Deshalb ist es notwendig, die Radbolzen in der Werkstatt überprüfen zu lassen und gegebenenfalls mit dem richtigen Drehmoment anzuziehen, so eine FCA-Sprecherin gegenüber der Redaktion. Die Reparaturzeit soll etwa 0,2 Stunden betragen.

In Deutschland wurden keine Fahrzeuge von der FCA Germany AG in Verkehr gebracht, sie können aber über EU-Grauimporte nach Deutschland gelangt sein.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 859 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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