Hyundai Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid und Kia Niro müssen wegen Brandgefahr in die Werkstatt

Wegen möglicher Brandgefahr rufen Kia und Hyundai die Modelle Niro und Ioniq (Bild) zurück. ( Foto: Hyundai)
Wegen möglicher Brandgefahr rufen Kia und Hyundai die Modelle Niro und Ioniq (Bild) zurück. ( Foto: Hyundai)

Bei den Modellen Hybrid und Plug-in-Hybrid, Bauzeitraum 2015 bis 2017 und DE HEV/PHEV, gebaut vom 01.11.2016 bis 11.09.2017, gibt es aufgrund einer beschädigten Dichtung Undichtigkeiten am Gehäuse des hydraulischen Kupplungsstellantriebs. Das kann unter ungünstigen Umständen zu einer elektrischen Fehlfunktion im Kupplungsstellantrieb führen. Der Fehler wird durch Aufleuchten der Hybridwarnleuchte während der Fahrt angezeigt.

Das KBA weist darauf hin, dass es durch die innere Undichtigkeit zu einem Kurzschluss und in der Folge zu einem Brand führen kann.

Beim betrifft der Rückruf deutschlandweit 4.624 Fahrzeuge, in Europa sind es 37.137 Einheiten, weltweit geht es um 44.228 Autos. Als Abhilfemaßnahme erfolgt eine Überprüfung der Phasenklappen am hydraulischen Kupplungsstellantrieb und im Verbau eines Reparaturansatzes mit optimierten Phasenklappen. Bei bereits vorhandenem Bremsflüssigkeitsaustritt erfolgt auch der Austausch des hydraulischen Kupplungsstellantriebs. Für die Reparaturmaßnahme wird eine Stunde benötigt, erklärt der Kia-Sprecher. Eine erfolgte Reparatur wird anhand eines Eintrages im Serviceheft dokumentiert. Das interne Kürzel der Aktion, die seit KW 33 läuft, lautet 181032.

Beim Ioniq sind in Deutschland rund 2.135 Fahrzeuge betroffen. Für den Werkstattaufenthalt sollte ein Tag eingeplant werden, wobei der Reparatur maximal eine Stunde betragen soll. Die Abhilfemaßnahme umfasst hier die Prüfung der hydraulischen Kupplungsbetätigung und ggf. deren Instandsetzung. Eine erfolgte Reparatur wird im Garantiesystem gekennzeichnet. Rücksprache diesbezüglich mit dem Hyundai-Vertragshändler oder unter www.hyundai.de/Service-Zubehor/Ruckrufaktionen.html.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 836 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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