Volkswagen startet Golf Rückruf mit dem Golf TDI Blue Motion 2.0-l am 3. Mai

Der Golf Rückruf startet mit dem Golf TDI Blue Motion Technology (BMT) mit 2,0l-Motor. In Europa werden ca. 15.000 Fahrzeuge des betroffenen Golf mit manuellem Schaltgetriebe in die Werkstätten gerufen. (Foto: Volkswagen)
Der Golf Rückruf startet mit dem Golf TDI Blue Motion Technology (BMT) mit 2,0l-Motor. In Europa werden ca. 15.000 Fahrzeuge des betroffenen Golf mit manuellem Schaltgetriebe in die Werkstätten gerufen. (Foto: Volkswagen)

 startet die Umrüstung von der betroffener Fahrzeuge mit dem Motortyp EA 189. Das erste Modell, für das Kunden kurzfristig einen Service-Termin vereinbaren können, ist der Blue Motion Technology (BMT) mit 2,0l-Motor. In Europa werden ca. 15.000 Fahrzeuge des betroffenen Golf mit manuellem Schaltgetriebe in die Werkstätten gerufen. Im Rückrufprozess werden weitere Modelle der Marke Volkswagen Pkw in Kürze folgen.

Die  von der Abgasmanipulation betroffenen Fahrzeugmodelle werden in mehrere Gruppen gestaffelt in die Werkstätten gerufen, um eine effiziente Durchführung der Umrüstaktionen zu gewährleisten. In einem ersten Schreiben, nach Prüfung und Bestätigung durch das , wurden bereits alle betroffenen Kunden angeschrieben und über die Rückrufmaßnahme informiert. In einem weiteren Schreiben werden die Fahrzeughalter zu einem späteren Zeitpunkt gebeten, mit einem Volkswagen Partnerbetrieb nach Wahl einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren. Dieses Schreiben wird in Kürze allen Haltern betroffener Golf 2,0l TDI BMT zugesandt.

Der Golf Rückruf startet mit dem Golf TDI Blue Motion Technology (BMT) mit 2,0l-Motor. In Europa werden ca. 15.000 Fahrzeuge des betroffenen Golf mit manuellem Schaltgetriebe in die Werkstätten gerufen. (Foto: Volkswagen)
Der Golf Rückruf startet mit dem Golf TDI Blue Motion Technology (BMT) mit 2,0l-Motor. In Europa werden ca. 15.000 Fahrzeuge des betroffenen Golf mit manuellem Schaltgetriebe in die Werkstätten gerufen. (Foto: Volkswagen)

Das Kraftfahrt-Bundesamtfordert von Volkswagen, dass die technische Lösung keine Veränderung der Verbrauchswerte, der Leistungsdaten und Geräuschemissionen bei den betroffenen Fahrzeugen herbeiführt. Das KBA hat jetzt  für den Golf 2,0l TDI BMT bestätigt, dass dieses Ziel  erreicht worden sei.

Volkswagen reagiert damit wie erwartet auf die seit Monaten unlösbaren Probleme bei der Umrüstung des Passats. Die Fahrzeuge hatten nach der Umrüstung teils erhöhte Verbrauchswerte aufgewiesen und deshalb keine Freigabe durch das KBA erhalten. Diese wird nur erteilt, wenn die technische Lösung keine Veränderung der Verbrauchswerte, der Leistungsdaten und Geräuschemissionen bei den betroffenen Fahrzeugen herbeiführt.

Volkswagen arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung der technischen Lösungen und wird alle von der NOx-Thematik betroffenen Fahrzeuge nachbessern. Weltweit sind von den Softwaremanipulationen mehr als elf Millionen Fahrzeuge betroffen, davon rund 2,5 Millionen in Deutschland. Die Nachbesserung erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

In Europa macht Volkswagen dabei vom gesetzlichen Nachbesserungsrecht als Hersteller Gebrauch. Den Volkswagen Kunden werden bei der Durchführung der technischen Maßnahmen keine Kosten entstehen. Anders in den Vereinigten Staaten, hier erhalten die Käufer der manipulierten Fahrzeuge durch den besseren Verbraucherschutz und schärfere Anwälte und Gerichte angemessene Entschädigungen. Hierzulande wird im Rahmen des Rückrufprozesses allen Kunden nur eine kostenfreie Ersatzmobilität angeboten.

Die betroffenen Fahrzeuge sind technisch sicher und fahrbereit. Sie können bis zu einer Umrüstung uneingeschränkt im Straßenverkehr genutzt werden. Die Umsetzung der erforderlichen technischen Maßnahmen erfolgt europaweit nach einem mit dem abgestimmten Zeit- und Maßnahmenplan.

Über Markus Burgdorf 836 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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