Millionen japanische Fahrzeuge müssen wegen ihrer Airbags in die Werkstatt
11. April 2013
Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Beim VW T5 der Modelljahre 2004 bis 2007 kann der Nachlauf des Kühlerlüfters die Batterie vollständig entleeren, und zwar selbst bei zwischenzeitlich ausgeschalteter Zündung. Die Folge ist ein Rückruf für bundesweit rund 4.700 Fahrzeuge.

Der Volkswagen-Konzern führt derzeit zwei Serviceaktionen für die Fabrikate Audi, Seat und VW durch. Die zahlenmäßig größte Aktion dürfte sich seit März bei Audi-Partnern abspielen. Dort werden bei Fahrzeugen der Modelljahre 2001 bis 2007 die Zündspulen überprüft und ggf. getauscht.

Die VW-Baureihen mit 1,4-Liter TSI Motor benötigen ein Update für die Motorsteuerung. BMW muss bei 25.000 1er Coupé und Cabrio die Dichtungen der Heckleuchten wechseln.

Bei frisch produzierten Modellen des Sharan und Polo kann sich Wasser zwischen Türdichtung und Schweller sammeln bzw. der Innenraum nicht genügend geheizt werden. Es handelt sich nicht um sicherheitsrelevante Rückrufe.
Die Nutzfahrzeug-Sparte von Volkswagen bittet derzeit in Deutschland 555 Halter des VW T5 (Caravelle, Multivan, Camper/California, Transporter) zu einem Rückruf in die Werkstatt. An betroffenen Fahrzeugen bestehe die Möglichkeit, dass sich die Befestigungsschrauben des Frontklappenschlosses lösen können

Volkswagen schreibt gegenwärtig die Halter von Fahrzeugen, die die jüngste Generation des Radio-Navigationssystem RNS 510 verbaut haben, an. Bei deutschlandweit 5.500 Fahrzeugen verschiedener Modellreihen kann es vorkommen, dass das System temporär ausfällt, erklärte ein Unternehmenssprecher.

Rund 280.000 VW Golf der bauzeit Juli 2008 bis Februar 2010 müssen wegen eines möglicherweise nicht richtig aufgesteckten Luftausströmers im Fußraum zu einem halbstündigen Aufenthalt in die Werkstatt.

Seit Juli bzw. August werden die Baureihen Golf, Golf Plus und Scirocco in die Werkstätten beordert. Die größere der beiden Maßnahmen ist die Aktion für das Sportcoupé, von der in Deutschland 9.500 Einheiten betroffen sind. Grund ist eine mögliche Oberflächenkorrosion an den Schrauben der Heckklappendämpfer.

Weltweit 137.000 Fahrzeuge des Modells Touareg ruft Volkswagen jetzt in die Werkstatt. Bei dem Geländewagen aus dem Produktionszeitraum von November 2006 bis Juni 2009 kann sich der Heckspoiler lösen.

Der Volkswagen Golf VI muss wegen möglicher Probleme mit den elektrischen Fensterhebern in die Werkstatt. Betroffen sind bundesweit rund 11 500 Einheiten aus der Produktion von Oktober bis November 2008. Weltweit sind 39.000 Fahrzeuge betroffen.