Millionen japanische Fahrzeuge müssen wegen ihrer Airbags in die Werkstatt
11. April 2013
Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Der kürzlich gemeldete Fiat-Rückruf wegen des Bremskarftverstärkers führt nun auch bei Opel zu einer Aktion für 299 in Deutschland registrierte Combo D.

Opel hat einen Rückruf für den Agila A der Modelljahre 2003 bis 2007 gestartet. Wie ein Sprecher bestätigte, muss bei 25.731 in Deutschland registrierten Fahrzeugen der Tank überprüft und wenn nötig getauscht werden.

Opel hat bereits im vergangenen Herbst in Deutschland eine der größten Rückrufaktionen aller Zeiten gestartet. Wegen eines Fehlers im Lenksäulenelektronikmodul kann bei einem Großteil der Astra H- und Zafira B-Baureihe der Produktionsjahre 2004 bis 2010 die Hupe ausfallen.

Bei 260 Einheiten des aktuellen Modelljahres können die Verbindungsschrauben an den Beifahrersitzführungsschienen brechen und müssen daher gewechselt werden.

Bei 37.000 Einheiten mit dem 2,2-Liter-Direkteinspritzer kann der Motor in den Notlaufmodus gehen, bei 11.000 CNG-Fahrzeugen kann nach dem Betanken Gas austreten.

Seit Ende Mai ruft Opel in Deutschland ca. 15.500 Opel Corsa aus dem Modelljahr 2010 zurück. Wie ein Opel-Sprecher mitteilte, ist ein möglicher Verlust der Handbremswirkung Anlass der Aktion.

Der Daewoo Winstorm Rückruf betrifft nun auch die Modelle Chevrolet Captiva und Opel Antara, die ebenfalls von den Problemen mit der Lenkung betroffen sind.

Für die gemeinsame Transporter-Baureihe von Opel, Renault und Nissan gibt es einen Rückruf. Wie die Hersteller/Importeure auf Anfrage mitteilten, müssen in Deutschland 932 Renault Master 2 und Master Maxi, 329 Opel Movano und vier Nissan Interstar in der Ausführung mit rechtem vorderen Einzelsitz in die jeweiligen Vertragswerkstätten.
Opel führt für den Opel Corsa des Modelljahres 2007 und 2008 mit elektronischer Klimaregelung eine Serviceaktion durch. Etwa 15.600 in Deutschland zugelassene Fahrzeuge müssen seit Ende August 2009 in die Vertragswerkstätten, weil die Regelung des Heizungssystems möglicherweise nicht korrekt funktioniert.

Die gestrige Vorabmeldung des Magazins Auto Motor und Sport zum Thema Rückrufe 2009 in Deutschland erwidert die Adam Opel GmbH mit einer Stellungnahme, die wir hier gerne veröffentlichen und zur Diskussion stellen.

21.200 Opel Insignia aus Deutschland bekommen dieser Tage eine neue Software für das Motorsteuergerät. Nach Angaben von Opel handelt es sich bei der Aktion nicht um einen Rückruf, sondern eine Maßnahme zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit.

Beim Opel Insignia kann der Hydraulikschlauch der Servolenkung altern und damit die Lenkunterstützung nicht mehr gewährleisten. Opel bringt als Serviceaktion einen Hitzeschutzmantel aus Alu an, der das Problem behebt. Betroffen sind etwa 2000 Fahrzeuge.
Die baugleichen Großraumvans Opel Vivaro, Renault Trafic und Nissan Primastar der Baujahre 2001 bis 2008 werden mit Problemen mit den Sicherheitsgurtbefestigungen in die Werkstätten gerufen.

Rund 4.000 Opel Astra und Zafira müssen in die Werkstatt, da einige Fahrzeuge am Kühler Flüssigkeit verlieren. Bei einigen Modellen des Astra oder Zafira mit 1,8-Liter- beziehungsweise 2,2-Liter-Benzinmotor und Automatikgetriebe kann es vorkommen, dass der Kühler Flüssigkeit verliert. Die ausgetretene Flüssigkeit kann dann unter Umständen in den Flüssigkeitskreislauf des Getriebes gelangen und dieses beschädigen.

Die Opel-Modelle Zafira und Astra aus dem Produktionszeitraum von 1998 bis 2005 werden derzeit in Deutschland zurückgerufen. Betroffen sind Modelle mit dem 1,7- und dem 2,0-Liter-Dieselmotor, insgesamt soll sich die Zahl auf 266 000 Einheiten belaufen.