Millionen japanische Fahrzeuge müssen wegen ihrer Airbags in die Werkstatt
11. April 2013
Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

Toyota, Honda, Nissan und Mazda rufen weltweit Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück.

BMW bittet demnächst etwa 2.000 deutsche Halter eines X5 mit der Achtzylinder-Maschine zu den Vertragspartnern. Dies bestätigte ein Sprecher auf Anfrage der Redaktion. Grund ist ein möglicher Ausfall der Bremskraftunterstützung, weil geringe Mengen an der Vakuumpumpe austretenden Schmieröls in die Bremsleitung gelangen können.

BMW Motorrad ruft seit Jahresbeginn C 600 Sport Modelle aus dem Produktionszeitraum 9. Februar 2011 bis 16. November 2012 zurück. Bei hohen Geschwindigkeiten können sich die vorderen Befestigungselemente im Bereich des Scheinwerfers unter Umständen lösen. Das kann final dazu führen, dass sich die Seitenverkleidung löst.

BMW muss wegen der Zusatzkühlmittelpumpe des Turboladers in Acht- und Zwölfzylinder-Motoren erneut einen Rückruf starten. Auch betroffen: Mini Cooper S und John Cooper Works sowie Rolls Royce Ghost

BMW ruft alle 5er und 6er der Baujahre 2003 bis 2010 in die Werkstätten zurück. Betroffen sind alle E60 / E61 / E63 und E64-Modelle, die von 2003 – 2010 / SOP bis EOP gebaut wurden - d.h. die Vorgängergeneration der 5er und 6er Baureihe, wie ein Unternehmensssprecher erklärte.

Die VW-Baureihen mit 1,4-Liter TSI Motor benötigen ein Update für die Motorsteuerung. BMW muss bei 25.000 1er Coupé und Cabrio die Dichtungen der Heckleuchten wechseln.

Beim Dreiliter Twinturbo-Otto-Sechszylinder in der höchsten Leistungsstufe kann das Einspritzsystem fehlerhaft arbeiten. Zudem werden 20.800 X5 zurückbeordert.

Wegen des möglichen Ausfalls der Bremskraftunterstützung beordert BMW nun auch in Deutschland 31.000 Fahrzeuge in die Werkstatt. Dort wird eine neue Unterdruckleitung und - sofern erforderlich - ein neuer Bremskraftverstärker eingebaut.

Defekte Kombi-Schalter am Lenker haben BMW veranlasst, die Baureihen K 1300 S/R/GT sowie F 800 R zu überarbeiten. In Deutschland umfasst der Rückruf 3.158 Zweiräder, davon 2.399 der Baureihe K 1300 (Produktionszeitraum 10/2008 bis 06/09) und 759 der F 800 R (03/09 bis 06/09).

BMW beordert die Motorräder R 1200 GS und R 1200 GS Adventure in die Werkstätten. Bei 11.000 in Deutschland zugelassenen Maschinen aus dem Produktionszeitraum August 2006 bis Januar 2008 muss die Kraftstoffpumpe überprüft werden.