Brandgefahr: Motoren von Wäschetrocknern von Beko, Blomberg und Grundig aus 2012 können überhitzen

Hersteller repariert die Geräte beim Kunden - Terminvereinbarung nötig

Wer einen Wäschetrockner der Marken BEKO, Blomberg oder Grundig besitzt, sollte jetzt prüfen, ob sein Gerät von der aktuellen Kundendienstmaßnahme des Herstellers betroffen ist.
Wer einen Wäschetrockner der Marken BEKO, Blomberg oder Grundig besitzt, sollte jetzt prüfen, ob sein Gerät von der aktuellen Kundendienstmaßnahme des Herstellers betroffen ist.

Wer einen der Marken BEKO, Blomberg oder Grundig aus dem Produktionsjahr 2012 besitzt, sollte jetzt nachsehen, ob sein Gerät von der aktuellen des Herstellers BEKO Hausgeräte betroffen ist. Es hat sich herausgestellt, dass es unter bestimmten Bedingungen an dem Motorkondensator der Trockner zu einer und damit zu einer möglichen kommen kann.

Obwohl das Risiko nach Aussage des Herstellers äußerst gering sei, möchte BEKO Hausgeräte zur Vermeidung eines Brandrisikos eine Nachbesserung der Geräte durchführen. Diese Nachbesserung erfordert einen Arbeitsaufwand von ca. 20 Minuten am Gerät vor Ort. Derzeit werden die erforderlichen Maßnahmen geplant.

In Deutschland können lediglich diese in 2012 hergestellten Modelle betroffen sein:

Das Herstelldatum ist auf dem Typenschild in der Seriennummer lesbar. Die beiden ersten Ziffern geben das Jahr, die beiden letzten den Monat an: z. B. 12-000001-05 (Mai 2012).

Das Typenschild befindet sich im inneren Türrahmen unten.

So findet man die Seriennummer (Foto: BEKO Hausgeräte)
So findet man die Seriennummer (Foto: BEKO Hausgeräte)

BEKO Hausgeräte hat eine Sonderseite zum Rückruf eingerichtet, auf der auch zahlreiche mögliche Fragen beantwortet werden.

Unter den kostenlosen Hotline-Nummern 0800/9 595500 für Beko und Blom­berg und 06102/8686893 für Grundig können betroffene Kunden einen Termin mit dem Kunden­dienst ausmachen.

Über Markus Burgdorf 794 Artikel

Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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