Rückrufaktion für 96.066 Fahrzeuge: Bei Mazda 2, 3 und 6 kann die Sitzhöhenverstellung ausfallen

Der Mazda-Rückruf wegen eines Defekts der Sitzhöhenverstellung umfasst die Modelle 2 (Bild), 3 und 6. (Foto: Mazda)
Der Mazda-Rückruf wegen eines Defekts der Sitzhöhenverstellung umfasst die Modelle 2 (Bild), 3 und 6. (Foto: Mazda)

ruft insgesamt 96.066 Einheiten zurück in die Werkstätten. Betroffen sind in Deutschland 44.080 Fahrzeuge des (DE), gebaut vom 19.06.2007 bis 11.09.2010, 23.241 Fahrzeuge des (BL) des Bauzeitraumes 17.12.2008 bis 30.09.2010 sowie 28.745 Fahrzeuge des  (GH), produziert vom 03.08.2007 bis 31.08.2010.

Bei diesen Fahrzeugen besteht die Möglichkeit, dass die reißt oder sich die lösen. Dies kann zu Geräuschentwicklung und im schlimmsten Fall zum Ausfall der führen. Europaweit umfasst der Rückruf etwa 497.733 Fahrzeuge.

Als Abhilfemaßnahme erfolgt in der Werkstatt die Prüfung der Sitzverstelleinheit auf Risse. Eine bislang unbeschädigte Sitzverstelleinheit wird entsprechend verstärkt. Liegt bereits eine Beschädigung vor, ist die Sitzverstelleinheit gegen eine modifizierte Variante auszutauschen. Die  wird in zwei Phasen aufgeteilt: Phase eins startet am 31. Mai 2017 mit 80.938 Fahrzeugen, Phase zwei im Juli mit 15.128 Einheiten.

Die VIN-Bereiche lauten wie folgt:
Mazda2 (DE) JMZ DE **** ** 100018 – 404008
Mazda3 (BL) JMZ BL **** ** 100596 – 239889
Mazda6 (GH) JMZ GH **** ** 100113 – 437969

Die Fahrzeuge werden nicht durch etwaige Aufkleber etc. markiert. Die Fahrgestellnummer eines jeden betroffenen Fahrzeugs ist in den Mazda Systemen vermerkt und kann von Mazda Partnern und auch freien Werkstätten hinsichtlich des Status überprüft werden. Bei Eingabe der Fahrgestellnummer wird diese Aktion als „offen“ angezeigt. Wenn die Aktion durchgeführt und abgerechnet wurde, erscheint für diese nicht mehr – also wird bei der Überprüfung der Fahrgestellnummer keine offene Aktion mehr angezeigt.

Meldung in Kooperation mit www.autoservicepraxis.de bereitgestellt.

Über Markus Burgdorf 741 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet nach journalistischer Ausbildung seit 1989 in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Als Leiter Öffentlichkeitsarbeit großer Automobilzulieferer und Berater von Unternehmen verschiedener Branchen hat er mehrere Rückrufe erfolgreich durchgeführt. Heute berät er Unternehmen in Risikoprävention und in akuten Krisenfällen.

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